Sicherlich kann man auch jetzt noch als Schwuler ins Bonaparte gehen, aber es ist definitiv kein schwuler Treffpunkt mehr, wie noch zu Anfang des Jahres. Die Werbung des Clubs ist mehr als deutlich hetero ausgelegt. Hinzu kommt, die schier unglaubliche Lautstärke in Martins ehemaligen Räumlichkeiten lässt einen ungezwungenen Plausch kaum mehr zu. Die Lautstärke vom Bonaparte 2.0 hat jetzt auch für Ärger mit den Anwohnern und dem Ordnungsamt gesorgt, wodurch dem neuen Pächter anscheinend das Wasser bis zum Hals steht, wie der Gießener Anzeiger in diesen Tagen berichtet. Das führt jetzt zu dem Umstand, dass der Betreiber nicht müde wird, die Bedeutung des Bonapartes für die Schwulenszene in Vergangenheit und Gegenwart herauszustellen. Ein Schelm, der...
VORSICHT!
Selbsternannte Bürgerwehr mit Nazi-Schlägern im Schlepptau kontrollieren seit ein paar Wochen das Gelände! Drohen offen mit Elektroschockern und Schlagstöcken...
War am 08.05.10 im Neuen House Club Bonaparte, und fand esganz angenehm. Habe mich lange mit dem Wirt unterhalten, und habe mich nicht fehl am Platz gefühlt. Die Musik war laut, aber man konnte sich normal unterhalten, Die Preise waren noch civil(Es gibt noch teurere Getränkekarten in Gießen). Und ob wohl ich mich outete fühlte ich mich als Gast willkommen. Es ist halt nur nicht mehr das Bonaparte wie wir es kennen, sondern nur ganz anders, und es ist halt kein Gay-Szene lokal mehr.
Bis die Kimme brennt
Leider nicht mehr unter schwuler Leitung.
Ist man jetzt unerwünscht?
Folgender Bericht aus einem Blog umschreibt es treffend
Samstag 17.April. 2010
Nachdem Martin Kalbfleisch nach über 40 Jahren seinen ganzen Stolz abgab, war die Giessener Szene gespannt was sie bei der Neueröffnung erwartete.
Schon nach dem ersten Schritt machte sich Unbehagen breit. Die Vielen Bilder an der Wand die den Flair und den Wachstum des Bonapartes zeigten mussten großen Spiegeln weichen. Die Techno Musik die eigentlich in der schwulen Szene gerne gehört wird war dermaßen aufgedreht das es schwierig war sein eigenes Wort zu verstehen.
Die Bedienungen machten einen sehr unhöflichen Eindruck genau wie die Total überteuerte Getränkekarte mit Preisen aus Großstädten wie Frankfurt oder Stuttgart!
Fast jeder Gast erhielt zur Begrüßung einen Prosekko außer die schwulen Gäste die sich den Blicken der anderen ausgesetzt fühlten.
Da das Bonaparte nun die Dekadenz Giessens anspricht können wir wirklich gespannt sein wie lange dieser Laden Überleben wird.
Was bleibt ist der beissende Geruch der schwarzen Lackfarbe die einen benebelte, sowie die Erinnerung an die schöne alte Zeit im Club Bonaparte mit Martin Kalbfleisch.
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Noch nie gehört, muss ich mir mal anschauen. Lohnt es sich? viel los?